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Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe

Originaltitel

Gabrielle

DVD-Start

DVD: 05.09.2014

Kinostart

Deutschland: 24.04.2014
Österreich: 01.05.2014

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Produktion

Kanada 2013

Bild- und Textmaterial finden Sie auf unserem Presseserver
nicht-gewerbliche Rechte

Gabrielle ist Anfang zwanzig und besitzt nicht nur eine ansteckende Lebensfreude, sondern auch eine außergewöhnliche Begabung für Musik. Martin lernt sie in ihrer Therapiegruppe kennen, wo sie gemeinsam in einem Chor singen. Die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Aber ihre Umgebung erlaubt ihnen diese Liebe nicht, denn die beiden sind nicht wie die Anderen: Gabrielle hat das Williams-Beuren-Syndrom. Die Liebe behinderter Menschen sollte längst kein Tabu mehr sein – trotzdem muss sich das junge Paar entschlossen den Vorurteilen stellen, um eine nicht ganz alltägliche Liebesgeschichte zu erleben.

Die Regisseurin Louise Archambault erzählt in GABRIELLE – (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE eine ganz besondere, leichtfüßige Liebesgeschichte. Ihre Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard, die selbst das Williams-Beuren-Syndrom hat, spielt sich mit ihrer authentischen, lebensfrohen und absolut überzeugenden Darstellung direkt in die Herzen der Zuschauer. GABRIELLE - (K)EINE GANZ NORMALE LIEBE ist Gewinner des Publikumspreises von Locarno, Eröffnungsfilm des Filmfests Hamburg und die kanadische Einreichung für die Oscars!

CAST & CREW

BESETZUNG

Gabrielle GABRIELLE MARION-RIVARD
Sophie MÉLISSA DÉSORMEAUX-POULIN
Martin ALEXANDRE LANDRY
Rémi VINCENT-GUILLAUME OTIS
Laurent BENOIT GOUIN
Raphaël SÉBASTIEN RICARD
Gabrielles Mutter ISABELLE VINCENT
Martins Mutter MARIE GIGNAC

STAB

Drehbuch & Regie LOUISE ARCHAMBAULT
Produzenten LUC DÉRY, KIM MCCRAW
Schnitt RICHARD COMEAU
Kamera MATHIEU LAVERDIÈRE
Musik FRANÇOIS LAFONTAINE
Casting LUCIE ROBITAILLE
Production Design EMMANUEL FRECHETTE
Kostüm SOPHIE LEFEBVRE
Make-Up KATHRYN CASAULT

BACKGROUND

"Ich wollte über das Bedürfnis nach Freiheit und Autonomie von geistig behinderten Menschen reden, deren Alltag im Wesentlichen von ihren Familien und Betreuern bestimmt wird. Mein Wunsch war es, die Zuschauer an ihrer Lebenswirklichkeit teilhaben zu lassen, damit sie einen Eindruck von ihrer Charakterstärke bekämen. Vor allem aber wollte ich zeigen, wie sehr ihre Begierden und Emotionen denen von allen anderen Menschen gleichen, kurzum: dass auch sie ganz gewöhnliche menschliche Wesen sind. Ich wollte erreichen, dass wir uns alle in dieser Geschichte irgendwie wiedererkennen würden. Als Ausdrucksmittel für ihre seelischen Bedürfnisse wählte ich unter anderem die Musik und den Chorgesang. Die Musik trägt ja in erheblichem Maße dazu bei, die Herzen zu öffnen und das Verlangen, zu lieben und geliebt zu werden, anzufachen. Außerdem hat die Musik – ganz besonders das Singen im Chor – die großartige Eigenschaft, die Leute miteinander zu verbinden. Sie ist universell und spricht uns in unserem Innersten an. Ich hoffe, dass man davon etwas in diesem Film spürt.

Zum anderen wollte ich auch eine Liebesgeschichte erzählen: eine Affäre zwischen zwei geistig behinderten Menschen, die den Wunsch haben, sich zu lieben, ihre Intimsphäre zu erkunden und sich ohne jeden Zwang einander hinzugeben. Die Liebe und die Sexualität sind ja zwei Themen, die nur selten zur Sprache kommen, wenn es um behinderte Menschen wie Gabrielle und Martin geht. Noch sind dies Tabuthemen. Dabei unterscheiden wir uns doch alle voneinander, nur dass bei manchen Menschen diese Unterschiede schon physisch viel mehr ins Auge fallen. Wir haben es gelernt, unsere Schwachstellen zu verbergen. Im Grunde aber haben wir alle das Bedürfnis, Liebe zu erfahren."

Louise Archambault (Regisseurin)

DVD

DVD

Bildformat1,85:1 (16:9)
TonformatDeutsch, Französisch DD 5.1
UntertitelDeutsch
EAN4042564152142
FSK12
Laufzeit99 Minuten
Extras

Doku "Ich heiße Gabrielle", Trailer

PRESSESTIMMEN

 „Louise Archambault gelang ein echtes Meisterwerk. Ein berührender und bewegender Film. HERRLICH!“  Le Journal de Montréal

 „Ein strahlender und anrührender Film,  der mit Sicherheit mitten ins Herz eines großen Publikums trifft.“ Le Devoir

„Unmöglich zu diesem Zauber widerstehen: GABRIELLE ist ein Film, dem man gesehen haben muss! Mit einer alles überstrahlenden Gabrielle Marion Rivard. Außergewöhnlich!“ Radio Canada

„Die Regisseurin Louise Archambault nimmt uns mit so viel Feingefühl, Warmherzigkeit, Humor und Respekt in die Welt von Gabrielle, dass sich dabei das ganze Universum öffnet“ Kathrin Kohlstedde (Programmleiterin Filmfest Hamburg)

„Es ist nicht nur die überragende Hauptdarstellerin Gabrielle Marion-Rivard, die wie ihre titelgebende Filmfigur am Williams-Beuren-Syndrom leidet und sich bei ihrem Leinwand-Debüt mit ihrem sympathisch-unbekümmerten Naturell in die Herzen des Publikums spielt, denn „Gabrielle“ hat noch viele weitere Stärken: Archambault inszeniert eine rührende, aber nie rührselige Liebesgeschichte zweier Menschen mit geistiger Behinderung, die durch die Musik zueinanderfinden und sich am liebsten nie wieder loslassen möchten.“ Filmstarts.de

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