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Persischstunden

Originaltitel

Persian Lessons

Kinostart

Deutschland: 24.09.2020
Österreich: 25.09.2020

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Produktion

Deutschland, Russland 2019

127 Minuten
FSK 12

Bild- und Textmaterial finden Sie auf unserem Presseserver

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass ihn jeder Fehltritt  auffliegen lassen könnte.

Inspiriert von wahren Begebenheiten, erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) mit PERSISCHSTUNDEN ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger („25 km/h“) und Nahuel Pérez Biscayart („120 BPM“), die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. Seine Weltpremiere feierte PERSISCHSTUNDEN auf der Berlinale 2020.

CAST & CREW

BESETZUNG

Koch LARS EIDINGER
Gilles NAHUEL PÉREZ BISCAYART
Max JONAS NAY
Kommandant ALEXANDER BEYER
Paul DAVID SCHÜTTER
Jana LUISA-CÉLINE GAFFRON
Elsa LEONIE BENESCH

STAB

Regie VADIM PERELMAN
Drehbuch ILYA ZOFIN
Kamera VLADISLAV OPELYANTS
Schnitt VESSELA MARTSCHEWSKI, THIBAULT HAGUE
Szenenbild DMITRIY TATARNIKOV, VLAD OGAI
Kostüme ALEXEY KAMYSHOV
Musik EVGUENI GALPERINE, SACHA GALPERINE
Produzenten ILYA STEWART, MURAD OSMANN, PAVEL BURIA, ILYA ZOFIN, VADIM PERELMAN, TIMUR BEKMAMBETOV, RAUF ATAMALIBEKOV, SOL BONDY, JAMILA WENSKE

PRESSESTIMMEN

"Fesselt über zwei atmosphärisch dichte Spielstunden." WELT am Sonntag

 

"Atemberaubender Zweikampf zwischen zwei sehr unterschiedlichen Gegnern." rbb Kultur 

 

"Mit feinem Gespür für den absurden Witz der Begegnung." Süddeutsche.de

 

"Eidinger spielt den SS-Mann schillernd und doppelbödig." NDR Info


"Ambivalent-kammerspielartiges Duell." Player


"Packt und bewegt." Kino-Zeit.de


"Ähnlich wie Stefan Ruzowitzky im KZ-Drama „Die Fälscher“ verdichtet Vadim Perelman den Alltag des Massenmords zu einem Kammerspiel des Schreckens." Tagesspiegel


"Zeigt minutiös inszenierte komische Situationen und Momente, die das Herz krampfen lassen." Berliner Zeitung


"Dringend notwendiger Beitrag, Geschichte lebendig zu halten und Empathie zu fördern." MOZ

 

"Ein starkes Schauspielerduell zweier ungleicher Figuren." Programmkino

 

"Ein packendes Psycho-Duell." BR

 

"Fesselnd, bewegend, bedrückend." Spiesser

 

"Lars Eidinger glänzt als neurotischer Nazi." Stuttgarter Zeitung

 

"Zum Ereignis wird der Film aber vor allem durch Lars Eidinger, der den Küchenchef des Durchgangslagers auf so erschreckende und  differenzierte Weise verkörpert, dass einem immer wieder der Atem stockt." TV Spielfilm

 

"Eigentlich ein klassisches Schelmenstück – doch vor dem Holocaust als Hintergrund entsteht daraus ein beklemmendes Drama." Lift


"Spannend wie bewegend." MDR artour

 

"Eindrückliches Holocaust-Drama, in dem Worte zur stärksten Waffe gegen das Vergessen werden." Teleschau

 

"Ein bewegender Film über das Überleben – mit einem überragenden Lars Eidinger." Cinema

 

"Ein Film, der die Erinnerung in den Mittelpunkt stellt, auf den man sich einlassen sollte, um ihn nie mehr zu vergessen." Kino.de


"Lars Eidinger spielt den lernbegierigen SS-Offizier grandios beklemmend, vor allem in den ruhigen, leisen Momenten eine Meisterleistung." heute journal

 

"Man sieht sich das an, ist gebannt und kann es nicht glauben." Brigitte

 

"Intensives Kammerspiel." Abendzeitung 

 

"Eine wilde Achterbahnfahrt zwischen Horror und Humor." Badische Zeitung

 

"Beeindruckend inszeniert." DLF Nova

 

"Ein zutiefst humanistischer Film." Kultura-Extra

 

"Raffiniert konstruierter Film." SZ Extra

 

"Fein austariertes Kammerspiel." Münchner Merkur

 

"Vadim Perelman gelingt die Gratwanderung zwischen Grauen und Groteske." Artechock.de