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Dark Glasses - Blinde Angst

Originaltitel

Occhiali Neri

Kinostart

Deutschland: 16.06.2022
Österreich: 16.06.2022

Website

Produktion

Italien, Frankreich 2022

86 Minuten
FSK 18

Bild- und Textmaterial finden Sie auf unserem Presseserver

Schrecken macht sich breit, als eine brutale Mordserie das sommerliche Rom in Atem hält: Ein bestialischer Killer hat es auf Edelprostituierte abgesehen, die er mit einer Cellosaite stranguliert. Als die Sexarbeiterin Diana in sein Visier gerät, überschlagen sich die Ereignisse. Bei dem verzweifelten Versuch dem Mörder zu entkommen, gerät sie in einen schweren Verkehrsunfall, bei dem sie ihr Augenlicht verliert. Außer ihr überlebt lediglich der junge Chin, dessen Eltern bei dem Unfall sterben. Während Diana sich langsam an die Dunkelheit gewöhnt, stellt ihr der Killer weiter nach. Gemeinsam mit Chin und ihrem Blindenhund nimmt Diana den ungleichen Kampf mit dem brutalen Psychopathen auf.

Zehn Jahre nach seinem letzten Film liefert Kultregisseur Dario Argento mit DARK GLASSES – BLINDE ANGST einen blutigen Horrorthriller ganz im Stile seiner alten Giallo-Meisterwerke. Neben seiner Tochter Asia Argento glänzen Ilenia Pastorelli und Xinyu Zhang als ungleiches Duo, das sich notgedrungen einem erbarmungslosen Serienmörder stellen muss. Nach seiner umjubelten Weltpremiere auf der 72. Berlinale war Argentos neuer Geniestreich schließlich auch auf dem Fantasy Filmfest zu sehen.

CAST & CREW

BESETZUNG

Diana ILENIA PASTORELLI
Rita ASIA ARGENTO
Chin XINYU ZHANG
Kommissar Aleardi MARIO PIRRELLO

STAB

Regie DARIO ARGENTO
Drehbuch DARIO ARGENTO, FRANCO FERRINI
Kamera MATTEO COCCO
Schnitt FLORA VOLPELIÈRE
Musik ARNAUD REBOTINI
Produktion CONCEPCION AIROLDI

BACKGROUND

Dario Argento gilt bei Horrorfans als Legende. Seine Filme stehen für spektakulär inszenierte Mordszenen, welche mit stilvoller Kameraführung und Musik betont werden. Mit DARK GLASSES – BLINDE ANGST macht er seinem Ruf alle Ehre: Das Werk ist ein unverkennbarer Giallo. Das italienische Subgenre des Thrillers gilt als Vorläufer des amerikanischen Slasherfilms. Dabei steht immer die Aufdeckung einer Mordserie im Vordergrund: „Im Wechsel von Nahaufnahmen und intensiven Totalen zeigte ich die Abfolge der Morde, die als notwendiges Element gnadenlos zur endgültigen Katharsis führen.“ (Dario Argento)

Der Giallo zählt heute zu den Klassikern des italienischen Genrekinos. Er wurde in den 1960er Jahren von Mario Bava mit BLUTIGE SEIDE begründet. Als Inspiration diente ihm dabei kein geringerer als der Horror-Klassiker schlechthin: Alfred Hitchcocks PSYCHO. Seinen Höhepunkt hatte das Genre in den 1970er Jahren, doch schon ein Jahrzehnt später wurden deutlich weniger Gialli produziert. Einzig Giallo-Ikone Dario Argento inszeniert sie bis heute regelmäßig. Mit DARK GLASSES schafft er wieder einen klassischen Giallo, der sehr packend inszeniert ist und sich doch in einem Punkt von seinen früheren Filmen unterscheidet: „Dark Glasses ist das, was er sein soll: ein sehr intensiver Giallo-Thriller, dem allerdings im Vergleich zu meinen früheren Filmen ein neues Element hinzugefügt wurde - Gefühl und Zärtlichkeit.“ (Dario Argento)

PRESSESTIMMEN

„Wie eine ruhige Hand, die ein Rasiermesser hält, schneidet Argento mit sauberen Zügen durch die Story.“ IndieWire

„Dario Argentos erster Film seit zehn Jahren macht richtig Spaß.“ The Film Stage

„DARK GLASSES ist der Film in Argentos Spätwerk, auf den sich wohl endlich auch wieder die von den sperrigeren Schönheiten seiner jüngeren Filme entfremdeten Fans einigen können. Funktioniert als Gesamtkunstwerk auf das Betörendste.“ Filmstarts

„Der inzwischen 81-jährige Argento kehrt hier also in die Gefilde zurück, die er am besten beherrscht, und läuft dabei in den Augen dieses Betrachters fast zu alter Form auf. Die Selbstbehauptung der nach einem Unfall erblindeten Sexarbeiterin Diana ist jedenfalls vom ersten bis zum letzten Bild mit stilsicherer Hingabe inszeniert.“ Artechock

„DARK GLASSES ist ein Fieberwahn aus Angst und Blut, bei dem sich der rote Lebenssaft wie ein Gemälde über die Leinwand ergießt, begleitet von einem betörenden Synthwave-Score.“ Fantasy Filmfest