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Palindrome

Originaltitel

Palindromes

DVD-Start

DVD: 07.11.2005

Kinostart

Deutschland: 14.04.2005
Österreich: 17.06.2005

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Produktion

USA 2004

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nicht-gewerbliche Rechte

Alamode Film DVD Kollektion

Das zwölfjährige Mädchen Aviva Victor hat nur eines im Sinn, nämlich Mutter zu werden. Sie unternimmt alles, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Es gelingt ihr auch beinahe, wären da nicht ihre Eltern, die ihr im letzten Moment doch noch einen Strich durch die Rechnung machen. Daraufhin läuft Aviva von Zuhause weg, immer noch fest entschlossen, auf die eine oder andere Weise schwanger zu werden. Stattdessen jedoch landet sie unversehens in einer anderen Welt, die zwar vielleicht etwas unheimlich ist, in der sich aber allerlei seltsame Möglichkeiten auftun. Am Ende dieser so ungewöhnlichen Reise lässt sich kaum sagen, ob Aviva jemals wieder die gleiche sein wird – oder ob sie umgekehrt jemals eine andere als immer nur die gleiche wird sein können. Ein Mädchen, das sich danach sehnt, immer einen Menschen zu haben, den es lieben kann.

Die New York Times zählt „Palindrome“ zu den zehn besten Filmen des Jahres

CAST & CREW

BESETZUNG

Joe/Earl/Bob STEPHEN ADLY GUIRGIS
Joyce Victor ELLEN BARKIN
Steve Victor RICHARD MASUR
Mama Sunshine DEBRA MONK
Mark Aviva JENNIFER JASON LEIGH
Mama Sunshine Aviva SHARON WILKINS
Dawn Aviva EMANI SLEDGE
Judah Aviva VALERIE SHUSTEROV
Henry Aviva HANNAH FREIMAN
Henrietta Aviva RACHEL CORR

STAB

Regie TODD SOLONDZ
Produktion MIKE S. RYAN
DERRICK TSENG
Drehbuch TODD SOLONDZ
Kamera TOM RICHMOND
Schnitt MOLLIE GOLDSTEIN
KEVIN MESSMAN
Musik NATHAN LARSON

BACKGROUND

Anmerkungen des Regisseurs

„Wenn man eine sympathische Figur schafft, dann ist es nur allzu natürlich, dass das Publikum dazu neigt, sich mit ihm oder mit ihr identifizieren zu wollen. Niemand lässt sich in Wirklichkeit gerne auf Figuren ein, die unsympathisch sind, da sich nur wenige Menschen selbst in einem solchen Licht sehen wollen. Das Seltsame dabei ist, dass Faktoren wie Geschlecht, Alter, Hautfarbe usw. nur einen sehr begrenzten Einfluss darauf haben, in welchem Maße uns eine Figur als sympathisch erscheint. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb eine sympathische Figur dadurch zu charakterisieren ist, dass sich alle möglichen Leute mit ihr identifizieren können. Als ich WILLKOMMEN IM TOLLHAUS fertiggestellt hatte, hörte man von den unterschiedlichsten Leuten Reaktionen wie: "Das war ich! Früher war ich ganz genau so!" (Dabei handelte es sich bei Dawn Wiener noch nicht einmal um eine gänzlich sympathische Figur!) (Es braucht wohl nicht extra gesagt zu werden, dass ich von niemandem einen ähnlichen Ausruf in Bezug auf Bill Maplewood vernommen habe, den pädophilen Psychiater in HAPPINESS, den kaum jemand sympathisch zu finden schien). Deshalb fragte ich mich, was wohl geschehen würde, wenn ich ein und dieselbe Figur, die durch und durch sympathisch wäre, mit ganz verschiedenen Darstellern besetzen würde.

Meine Sorge war lediglich, dass man dies als eine rein intellektuelle Spielerei oder als bloße Effekthascherei abtun würde, mit der ich letztlich das Publikum verschrecken würde. Andererseits hatte ich aber die Hoffnung, auf diese Weise die Wirkung vervielfältigen zu können und noch eindringlicher die Gefühle anzusprechen, als es mir mit nur einem Darsteller möglich gewesen wäre: Es ging mir demnach mehr um Magie als um einen billigen Taschenspielertrick. Mein Film erzählt eine traurige Geschichte, auch wenn diese durchaus mit einer gewissen Prise Humor versehen ist. Die Leute werden vielleicht den Kopf darüber schütteln und sich fragen: Was sagt uns dies nun über das Wesen des Menschen? Oder über Persönlichkeit? Oder über Rollenspiele? Oder über Identität? Mein Rat an die Zuschauer, bevor sie sich diesen Film ansehen, lautet: Auch wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr das Wie und Warum von all dem begreift (und ich bin mir nicht sicher, ob ich es selbst begreife), lehnt Euch einfach zurück und schaut...“

DVD

DVD

Bildformat1:1,85 anamorph
Tonformat2.0 (Deutsch, Englisch)
UntertitelDeutsch
EAN4042564013719
FSK12
Laufzeit96 Minuten

PRESSESTIMMEN

„Palindrome ist reinstes, modernes Kino“ SZ

„Der beste Film von Todd Solondz“ Libération

„Irrsinnig komisch“ Time Out New York